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Über den Künstler
Jolanta Gegelevičiūtė, geboren 1966 im litauischen Bezirk Rokiškis, legte 1989 nach ihrem Abschluss am Litauischen Staatlichen Kunstinstitut (heute Akademie der Schönen Künste Vilnius) den Grundstein für ihre künstlerische Laufbahn. Ihr facettenreiches Werk umfasst eine Vielzahl von Medien und spiegelt ihre Anpassungsfähigkeit als Malerin sowie als freischaffende Grafikdesignerin wider. Seit 2008 ist sie aktives Mitglied der litauischen Kunstszene und der Litauischen Künstlervereinigung.
Gegelevičiūtės kreative Arbeit erstreckt sich über viele Disziplinen – darunter Textilien, digitale Grafiken und Poesie. Ihr Engagement für künstlerische Forschung zeigt sich in der Breite ihrer Ausstellungsgeschichte, die mehr als zehn Einzelausstellungen und die Teilnahme an einer Vielzahl von Gruppenausstellungen umfasst. Diese umfangreiche Bilanz belegt ihr fortwährendes Engagement im Austausch mit anderen Künstlern und Betrachtern, sowohl innerhalb Litauens als auch international.
Zentral für Jolanta Gegelevičiūtės künstlerische Vision ist das Motiv des Weges, das in ihren Aussagen über ihre Arbeit immer wiederkehrt. Sie sieht den Weg als faszinierend und geheimnisvoll, als etwas, das sowohl führen als auch irreführen kann und sich mit jedem neuen Schritt weiterentwickelt. Für Gegelevičiūtė ist der Weg mehr als nur eine Route; er symbolisiert Perspektive, Bewegung und das ständige Wechselspiel zwischen Entkommen und Präsenz.
Diese Ethik von Bewegung und Introspektion durchdringt nicht nur ihre bildende Kunst, sondern auch ihre Textilwerke und Poesie. Gegelevičiūtė ermutigt ihr Publikum, über breitere Interpretationen von Reisen nachzudenken – sei es physisch, virtuell oder imaginär. Letztendlich unterstreichen ihre Kreationen die Notwendigkeit der Präsenz und vermitteln, dass das Finden des wahren Weges das Umarmen des gegenwärtigen Moments und das Erkennen des Wertes, der in der Bewegung selbst liegt, erfordert.