Kunstwerk im Raum

Kristina Česonytė

Kristina Česonytė(107)

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"Die Gemälde von K. Česonytė sind Variationen über die expressionistische Malerei: geprägt von einem zitternden Pinselstrich, energetischen Pinselstrichen und ausdrucksvollen Farbtexturen, mit denen sie oft Figuren, Objekte und Landschaftselemente zu 'skulptieren' scheint. In Bezug auf das Genre ist der Umfang ihrer Arbeit recht traditionell. Landschaften überwiegen, obwohl die Künstlerin auch eine Reihe von Stillleben, zahlreiche Stadtszenen und gelegentlich stilisierte Porträts gemalt hat. Doch andere Aspekte von K. Česonytės Malerei verbinden sie weniger mit klassischer moderner Kunst und mehr mit den Bildern der zeitgenössischen, mediengesättigten Welt. 'Meine Werkzeuge sind der Computer und der virtuelle Raum', sagt sie. Die visuelle Bildsprache in ihren Gemälden stammt nicht aus der Realität selbst, sondern aus einer virtuellen – oder sekundären – Realität. Für diese kreative Künstlerin dient dies jedoch lediglich als Sprungbrett oder Startsignal, das sowohl die Vorstellungskraft als auch die Hand befreit. In ihrer Arbeit verweben sich diese sekundäre Realität – oder ein zufälliges Motiv – und die Vorstellungskraft der Künstlerin oft untrennbar. Bilder, die von modernen Medien angeregt werden, verwandeln sich in authentische Visionen, die von der Malerin selbst tief und sensibel erlebt werden."

Kunstkritikerin Kristina Stančienė

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Über dieses Kunstwerk+

Dieses Gemälde von Kristina Česonytė zeigt eine einzelne Figur mit zwei Köpfen. Die Linien sind kräftig und fließend und fangen ein Gefühl von Bewegung ein. Die Gesichtsausdrücke sind einfach, aber ausdrucksvoll, wobei ein Kopf nach vorne und der andere leicht zur Seite gedreht ist. Der Hintergrund ist in Schwarz und Weiß strukturiert, was dem Bild Tiefe verleiht. Der Stil ist abstrakt mit einem Hauch von Surrealismus. Es ist sowohl auffällig als auch minimalistisch. Česonytė verwendet scharfe Kontraste zwischen der Figur und dem Hintergrund. Dies hebt die Form hervor und lenkt die Aufmerksamkeit auf die doppelten Köpfe, was das Thema des Titels betont.