"Die Gemälde von K. Česonytė sind Variationen über die expressionistische Malerei: geprägt von einem zitternden Pinselstrich, energetischen Pinselstrichen und ausdrucksvollen Farbtexturen, mit denen sie oft Figuren, Objekte und Landschaftselemente zu 'skulptieren' scheint. In Bezug auf das Genre ist der Umfang ihrer Arbeit recht traditionell. Landschaften überwiegen, obwohl die Künstlerin auch eine Reihe von Stillleben, zahlreiche Stadtszenen und gelegentlich stilisierte Porträts gemalt hat. Doch andere Aspekte von K. Česonytės Malerei verbinden sie weniger mit klassischer moderner Kunst und mehr mit den Bildern der zeitgenössischen, mediengesättigten Welt. 'Meine Werkzeuge sind der Computer und der virtuelle Raum', sagt sie. Die visuelle Bildsprache in ihren Gemälden stammt nicht aus der Realität selbst, sondern aus einer virtuellen – oder sekundären – Realität. Für diese kreative Künstlerin dient dies jedoch lediglich als Sprungbrett oder Startsignal, das sowohl die Vorstellungskraft als auch die Hand befreit. In ihrer Arbeit verweben sich diese sekundäre Realität – oder ein zufälliges Motiv – und die Vorstellungskraft der Künstlerin oft untrennbar. Bilder, die von modernen Medien angeregt werden, verwandeln sich in authentische Visionen, die von der Malerin selbst tief und sensibel erlebt werden."
Kunstkritikerin Kristina Stančienė
Junge und talentierte - aufstrebende Stars
Über dieses Kunstwerk+
Dieses Gemälde von Kristina Česonytė mit dem Titel "Verborgene Figur" zeigt die Silhouette einer stehenden Person. Sie wird clever durch Streifen in verschiedenen Farben und Texturen enthüllt. Der Hintergrund scheint aus verschiedenen Streifen zu bestehen, die aus Papier oder Stoff sein könnten, durchsetzt mit Textfragmenten, Fotografien und Zeichnungen. Die Künstlerin verwendet Schichten und eine Technik, die darin besteht, die Streifen horizontal über die Leinwand anzuordnen. Wenn der Betrachter näher hinsieht, tritt die Form einer Person aus dem gemusterten Chaos hervor. Dieser Stil spielt mit der Idee versteckter Formen innerhalb sichtbarer Medien und erfordert vom Betrachter, innezuhalten und sich zu konzentrieren, um die Figur zu entdecken. Kristina Česonytės Ansatz verbindet Elemente von Geheimnis und Klarheit und zieht die Betrachter in ein visuelles Rätsel hinein. Ihr Einsatz von recycelten oder wiederverwendeten Materialien verleiht dem Werk Tiefe und Textur und macht es nicht nur zu einem Gemälde, sondern auch zu einer Aussage über das Sehen des Unsichtbaren in alltäglichen Materialien.




















