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Über den Künstler
Monika Požerskytė (geb. 1981) gehört zur jüngeren Generation litauischer Fotografen. Ihr unverwechselbarer Stil verbindet traditionelle künstlerische Genres mit zeitgenössischer Praxis und hat ihr Anerkennung innerhalb der litauischen Kunstgemeinschaft und darüber hinaus eingebracht.
In der Serie "Das Leben des Stilllebens" richtet Monika ihre Kamera auf Themen, die von Künstlern seit langem umarmt werden: die subtile Schönheit, die in Stillleben zu finden ist. Sie fotografiert verschiedene natürliche Objekte und nähert sich ihnen mit einem erhöhten Bewusstsein für Veränderung und Vergänglichkeit. Damit zollt sie dem Erbe der alten niederländischen Meister Tribut, indem sie die Tradition der "nature morte" (tote Natur) aufgreift und sich auf die unaufdringliche, poetische Leblosigkeit ihrer Motive konzentriert, während diese allmählich evolvieren – sich zusammenziehen, austrocknen und verblassen.
Monikas Arbeiten strahlen ein Gefühl romantischer Nostalgie aus, gepaart mit einem sensiblen Verständnis für die Zerbrechlichkeit des Lebens. Ihre Palette – sanfte, fast ausgewaschene Farbtöne, die warmen und kühlen Töne geschickt mischen – verstärkt dieses Gefühl der Vergänglichkeit. Durch diese visuelle Sprache ermutigt sie die Betrachter, sowohl die Anziehungskraft als auch die Vergänglichkeit des Lebens zu reflektieren.
Was Monika Požerskytės Fotografien auszeichnet, ist nicht nur ihr eindringliches Thema, sondern auch ihre distinctive materielle Präsenz. Sie produziert ihre digitalen Bilder auf Sperrholzplatten und verbindet das klassische Substrat der traditionellen Malerei mit zeitgenössischen fotografischen Methoden. Die natürliche Maserung des Holzes verleiht den Bildern eine zusätzliche Wärme und Intimität und verleiht den Arbeiten eine taktile Qualität, die die Themen, die sie untersucht, widerspiegelt.